-
USA California
Gerd & Marcel im »Wilden Westen«
[Hollywood ] [Warner Filmstudio ] [Jacinto ]
Für den einen war es schon immer ein Traum, mal nach San Francisco zu kommen, ist er schließlich alt genug, um sich noch an die Hippie-, Power- und Flower-Zeit zu erinnern. Der andere arbeitet im Medienberuf und interessiert sich für Hollywood-Studios, Silicon Valley und Las Vegas! Außerdem hat er den Auftrag, einmal zu Ghiradelli Eis essen zu gehen! Alles Grund genug für Vater und Sohn, wieder einmal los zu fahren …
USA California – Arizona – Nevada 
.jpg)
.jpg)
.jpg)

Los Angeles

Was man nicht vergessen sollte: bereits vor ca. 1000 Jahren lebten hier Chumash- und Tongva-Stämme und erst vor guten 230 Jahren schauten 1781 die ersten Spanier aus Richtung Mexiko vorbei. »El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula«
hieß der Ort inoffiziell, „Das Dorf Unserer Lieben Frau, Königin der Engel des Flusses Portiuncula“. Es war damals nur ein Glied in einer Kette von 21 Missionsstationen der Franziskaner. Sie sicherten nach der Landnahme die Macht und bekehrten die Heiden zum Christentum. Die Küste gehörte bis 1850 noch den Mexikanern, fiel dann bei einem Krieg der beiden an die USA. Erst als die Eisenbahn in den Westen vorstieß, verdoppelte sich die Einwohnerzahl des „Dorfes“ alle 10 Jahre. Heute ist sie die zweitgrößte Stadt der USA mit 72 Vororten. Zur Filmindustrie später mehr unter »Hollywood«.
Mich erinnerte der Bilck auf die Stadt an eine Coputerplatine mit aufgelöteten Elektronikteilchen … diese vielen kleinen Eigenheime in Rheihe und Glied, sich scheinbar unendlich ausdehnend. Dort, wo die Hochhäuser stehen, stand einst die Wiege der Stadt, in Downtown L.A.. 
Downtown L.A.
Wir fahren von unserem Hotel mit der U-Bahn zur »Union Station«. Was wie eine Kirche aussieht ist der schöne alte Hautbahnhof imArt-déco/Mission-Style von 1939. Er ist, mit seinen alten Holzbänken und Anzeigetafeln, immer noch ein wichtiger Knotenpunkt und eines der schönsten Gebäude Kaliforniens!
In den Filmen „Pearl Harbour“, „Blade Runner“ und „The Dark Knight Rises“ spielte er auch mit.



Hier im Park in Downtown wurde »El Pueblo« gegründet. Die alte Missionskirche stammt aber aus den 1860er Jahren, sie wurde zweimal neu aufgebaut. Vom Platz geht die Olvera Street ab, vollgestopft mit Souvenier- und Handarbeitsläden, die den mexikanischen Ursprung symbolisieren soll (sie wurde aber erst später angelegt).
Wir besuchen die alte Kirche und gehen anschließend durch den Hof in Richtung der Hochhäuser.
Unterwegs in Downtown
Zunächst kommen wir an unzähligen Zelten, Matratzen, Einkauswagen von Obdachlosen vorbei, die hier an der Schnellstraße campieren (z. B. N Spring St). Manche »wohnen« offensichtlich auf dem blanken Stein. Die doch so öffentliche Armut hier fällt dem Europäer auf!
Dann kommen wir auch an einem hohen weißen Gebäude im Art-déco-Stil mit vielen Flaggen an der Front vorbei, der City Hall. Das ist das »Rathaus« von L.A. 1928 gebaut überragt es mit seinen 27 Stockwerken alle anderen, auch nicht gerade kleinen Häuser. Für die anderen soll es eine Begrenzung auf 13 Stockwerke geben.

Und mittendrin: ein Kinderspielplatz! Mit der Kulisse!
Übrigens: Die City Hall bietet eine kostenlose Aussichtsterrasse mit einem Blick über das Hochhausviertel! Leider Samstag und Sonntag geschlossen.Und dann noch ein interessantes Haus: Die »Walt Disney Concert Hall«! Hier am Straßenrad gibt es auch erst mal etwas zu trinken! Wir kommen in die Mittagshitze!
Walt Disney Concert Hall: das Zuhause der Los Angeles Philharmonic!
Hier gibt es keine einzige gerade Wand. Die 2265 Sitze fassende Halle ist nicht nur einmalig in der Gestaltung, sie hat auch eine tolle Akustik.






Angels Flight ist der Name einer historischen Standseilbahn mit einer Spurweite von 762 mm[1] am Bunker Hill in Downtown Los Angeles. Die Bahn galt bei ihrer Eröffnung 1901 mit einer Streckenlänge von damals knapp 100 Metern als kürzeste Bahnstrecke der Welt. Angels Flight war Drehort zahlreicher Hollywood-Filmproduktionen.
Da es Ende der 1960er-Jahre zu einer grundlegenden Neugestaltung des heruntergekommenen Wohngebietes am Bunker Hill kam, wurde der Betrieb der Bahn 1969 eingestellt. Die Bahn wurde demontiert und ihre Einzelteile wurden eingelagert… 1996 wurde die Anlage an anderer Stelle wiedererrichtet. Seitdem verbindet die heute 91 Meter lange Strecke die Hill Street mit der California Plaza.
Dort gibt es übrigens eine alte Markthalle mit interessanten Restaurationen und freiem Verkauf. Wikipedia
Richtung Westen liegt in »Greater L.A.« (oder auf deutsch: »im Speckgürtel«) SANTA MONICA am Pazifischen Ozean! Hier endet auch die legendäre Route 66. Der Pier und die feinsandigen Strände locken die Menschen an und wir schieben uns durch das Gedränge. Aber: war das ein Sonnenuntergang! – Später sind wir in den Ort zurück und haben in einem einfachen, normalen Restaurant gut gegessen. Vorort Hollywood
Kernstück von Hollywood ist der Walk of Fame mit seinen berühmten Sternen auf dem Bürgersteig. Etwa 2.500 Stars und Sternchen aus Film, Fernsehen und Show durften sich bisher hier (für viel Geld!) auf den Fußweg einlassen. Falls sie selbst Ambitionen haben … schauen sie sich die offizielle Seite an! Dann wissen sie schon mal, wie es geht 🙂 



Seinen heutigen Namen erhielt Hollywood im Jahr 1886 von der Familie Whitley. Zu jener Zeit begann der aus Oklahoma zugewanderte Harvey J. Whitley sich hier als Immobilienmakler zu engagieren. Um 1900 hatte die Gemeinde ein Postamt, eine Zeitung, ein Hotel, zwei Märkte sowie 500 Einwohner.
Der eigentliche Aufstieg Hollywoods begann im Jahr darauf (Anm. 1911), als David Horsleys Nestor Company hier das erste Filmstudio eröffnete. Noch im gleichen Jahr siedelten 15 weitere, Independents (Unabhängige) genannte Unternehmen von New York, dem damaligen Zentrum der Filmindustrie, nach Hollywood über. Zu den Pionieren der ersten Stunde gehörte auch Carl Laemmle aus Laupheim in Württemberg, Gründer der Independent Moving Pictures Company. In den folgenden Jahren siedelten immer mehr Filmstudios nach Hollywood und einigen umliegenden Orten (z. B. Burbank), um dem in New York vorherrschenden Monopol der Motion Picture Patents Company (MPPC) zu entkommen.
aus Wikipedia

WB Filmstudios Hollywood

Die vier aus Polen stammenden Brüder Harry, Albert, Samuel und Jack L. Warner gründeten die Filmgesellschaft, indem sie ihren Vater, der im Liefergewerbe tätig war, im Jahre 1903 überredeten, sein Pferd und eine goldene Uhr zu versetzen, um einen der ersten Filmprojektoren, das Edison-Kinetoskop, zu erwerben. Damit führten sie an unterschiedlichen Standorten in den Vereinigten Staaten als Jahrmarktsattraktion Filme vor, da Kinos im heutigen Sinne noch nicht üblich waren. Mit diesem Geschäft legten die Warner Brothers den finanziellen Grundstein für ihr Filmgeschäft. Später begannen sie, eigene Filme zu produzieren und konnten 1918 mit dem Erlös ein Filmstudio am Sunset Blvd. errichten.
Wikipedia
»Explore our outdoor sets and soundstages used to create productions such as The Big Bang Theory, Pretty Little Liars, La La Land, Argo and Gilmore Girls. Each tour includes exclusive access to original props, costumes, picture cars, and sets used from Batman to Friends. Additionally, studio tour guests will stop at the DC Universe – DC Comics Exhibit, the real Central Perk Friends set, original Batman Museum – Batmobile Collection, and so much more. Visit the best studio tour in Los Angeles and interact with all the magic of film making today! We get you closer to the entertainment you love.« Warner Bros 



















Palm Springs

Der San Jacinto Peak liegt westlich von der Stadt Palm Springs und östlich vom gebirgigen Ort Idyllwild-Pine Cove. Die steile Schichtstufe an seiner Nordseite steigt oberhalb vom Snow Creek auf einer Länge von 11 km um 3000 m an. In den Continental United States entspricht dies einer der stärksten Höhenveränderungen in Relation zur kurzen Strecke.
Die Palm Springs Aerial Tramway ist eine 1963 eröffnete Luftseilbahn bei Palm Springs in Kalifornien. Von der Talstation in 806 m Höhe bis zur 2597 m hoch gelegenen Bergstation am Mount San Jacinto im Santa Rosa and San Jacinto Mountains National Monument überwindet sie einen Höhenunterschied von 1791 m und mehrere Klimazonen. Die Pendelbahn fährt dabei über 5 Stützen und legt eine schräge Länge von 3895 m zurück.
(alles aus Wikipedia)
Sie ist die größte der drei rotierenden Luftseilbahnen der Welt, seit sie im Jahre 2001 von Doppelmayr umgebaut und mit einer ROTAIR-Kabine der CWA ausgestattet wurde, deren Standfläche im Inneren sich während der Fahrt um sich selbst dreht. Diese Kabine hat einen Durchmesser von 5,5 m und fasst 80 Personen und den Kabinenbegleiter. Sie wiegt leer 10 t und beladen maximal 16,2 t.
aus einem Prospekt der Palm Springs Aerial-Tramway 






PHOENIX ARIZONA

Phoenix – die größte Stadt im Land – liegt zentral in Arizona im Valley of the Sun (»Sonnental«) der Sonora-Wüste. Das erweiterte Stadtgebiet hat vier Millionen Einwohner. Es umfasst Mesa, Scottsdale, Glendale, Tempe, Chandler, Gilbert, Peoria und viele kleinere Orte wie Goodyear, Avondale, Litchfield Park und Anthem sowie überwiegend von Rentnern bewohnte Gemeinden (Retirement Communitys) wie Sun City, Sun City West und Fountain Hills.
Der Salt River fließt vom Nordosten des Maricopa County durch den Süden von Phoenix. Die Grenze zu Tempe wird vom La Toma Crosscut Canal gebildet. Der Großraum Phoenix wird begrenzt von Gebirgen, den McDowell Mountains im Norden, den Superstition Mountains (mit der markanten Weavers Needle) im Osten, der Sierra Estrella und den South Mountains im Süden sowie den White Tank Mountains im Westen. Alles Wüste!
Mehr als 2000 Jahre lang wohnte das Hohokam-Volk im Gebiet des heutigen Phoenix. Die Hohokam schufen ein rund 135 Meilen umfassendes Netz von Bewässerungskanälen, die die Wüste landwirtschaftlich nutzbar machten. Wikipedia
Wir sind nur ersatzweise (Buchungsfehler) in diese Stadt gefahren, sie lag »auf dem Weg«. Ehrlich gesagt: man muss sie nicht gesehen haben. Schon das Hotel »Rodeway Inn« war ein Tiefpunkt. Sauber sind eigentlich alle und freundlich ja auch, aber hier gab es z. B. neben der Rezeption zwei ganze Barhocker am Wandboard, an dem die Gäste das noch spärlichere Frühstück einnehmen durften! In den USA geht man eben woanders frühstücken, z. B. zu Starbucks ;-). Auf der gesamten Tour sahen wir es nirgendwo so aufgräumte, gefegte und leer auf den Straßen wie in Phoenix. Nicht mal die Armen oder die Bettler waren zu sehen. Vielleicht lag‘s an einer Veranstaltung, zu der am Abend gefühlt die gesamte Einwohnerschaft strebte: Basball im großen Stadion! Wir mussten schauen, wo noch ein Restaurant offen war … 




Monument Valley
Im Navajo-Reservat liegt diese legendäre Landschaft, die sie ganz bestimmt schon selbst gesehen haben! Denn: Hier im Monument Valley wurden viele berühmte Western gedreht.
Über 300.000 Navajo-Indianer sollen heute noch in »ihrem« Gebiet leben (natürlich im Reservat!).






GRAND CANYON






Um den grandiosen Blick über die bis zu 1.600 m tiefen Schluchten zu verstehen, muss man wissen, dass man auf einem Hochplateau steht. Wer also den Atem anhält, ist von dieser grandiosen Sicht überwältigt oder aber er verträgt die dünne Höhenluft nicht gut! Mein Garmin hat hier am Aussichtspunkt 2.269 m NN gemessen. Man schaut sozusagen vom Gipfel hinunter ins Tal.
Das Hochplateau soll vor 65 Mio. Jahren (!) durch tektonische Bewegungen entstanden sein (der Mensch ist – soweit Knochenfunde erzählen – wohl erst seit 300.000 Jahren da!). Die Schlucht des Colorado zieht sich 450 km (!) durch das Plateau (bei einer Fläche von 337.000 km² – Deutschland misst zum Vergleich 357.385,71 km²). Zwei Talsperren im Nord-Osten und Süd-Westen haben den wilden Fluß gebändigt!







Staudamm »HOOVER DAM«

Früher fuhr man von Las Vegas nach Arizona über eine Staumauer, doch das wurde zu eng. Heute schwingt sich die O’Callahan & Tillman Memorial Bridge mit einer vierspurigen Straße über die Schlucht. Dabei hat mein einen schönen Blick über den aufgestauten Colorado River.
Mit der Talsperre hat man den Colorado gebändigt und viel für örtliche Wirtschaft einschl. des Tourismus getan! Durch die Schneeschmelze in den Bergen überschwemmte der Fluss früher immer wieder das Land. Einmal änderte der Colorado sogar seinen Flusslauf und eine Senke lief voll (Salton Sea). 1922 beschloss man, die Wassermassen durch Staudämme zu regulieren.
Das »verrückte« LAS VEGAS!


Von unserem Hotel schauen wir auf die Silhuette des verrückten Las Vegas. Was wird uns erwarten? Wir gehen erst einmal essen, „zu Fuß!“, 15 Minuten – wie der Portier Auskunft gibt – »für Europäer«! Für Amerikaner ist das nicht vorstellbar, die fahren selbstverständlich mit dem Auto! Wir kämpfen uns also entlang einer sechsspurigen »Straße« (streckenweise mussten wir über den Drive auf den schmalen Mittelstreifen sprinten, weil der Bürgersteig neu angelegt wurde und komplett abgesperrt war). 
Die wohl bekannteste Bahn in Las Vegas ist »Roller Coaster«, welche direkt um das Hotel/Casino »New York New York« herum gebaut ist und mit 107,8 km/h unterwegs ist. Mit 1.456 Meter ist es der längste Coaster in Vegas. Die Bahn wurde bereits 1997 als »Manhattan Express« eröffnet und war damals die schnellste und höchste Looping-Achterbahn weltweit. Die Bahn kann man auch fahren, ohne im Hotel eingecheckt zu sein. Ein Ticket kostet aktuell 14 Dollar. Auf dem Roller Coaster kann man übrigens auch für 600 Dollar heiraten.
aus www.achterbahn-freizeitpark.de
Das muss man sich einmal vorstellen: Ein lausiges Kaff mitten in einer Wüste. Man setzte sich über das amerikanische Glückspielverbot hinweg und die Besucher strömen! Es entsteht die größte Stadt in Nevada (ca. 630.000 Einwohner im Kern). Die Einnahmen durch Touristen betrugen 2014 rd. 40 Milliarden US-Dollar! An Wochenenden kommen Familien und Einzelgänger aus allen Bundesstaaten nach Las Vegas, wohnen im Hotel, Essen und Trinken gut und feiern in die Nacht hinein, frönen dem Spieltrieb. Die großen Hotels auf dem Strip haben große Spielhallen im Keller, die meistens übergangslos mit den anderen Spielhallen anderer Hotels verbunden sind. (Denn: über die Straße gehen kann man nicht, da gibt es ab und zu eine Fußgängerbrücke.) Tausende Roulette-Tische und einarmige Banditen stehen hier, man kann sich das Essen am Tisch servieren lassen. Der Stratosphere Tower ist mit 1149 Fuß (ca. 350 Meter) der höchste freistehende Aussichtsturm der Vereinigten Staaten und birgt in seiner Aussichtsplattform das Top of the World Restaurant. Das Turm- beziehungsweise Drehrestaurant dreht sich innerhalb einer Stunde einmal um seine Achse und bietet dabei einen kompletten Rundblick über Las Vegas.
Oberhalb der Aussichtsplattform befand sich ab dem 30. April 1996 die auf 280 Meter Höhe gelegene Achterbahn High Roller, die bis zum 31. Dezember 2005 die höchstgelegene Achterbahn der Welt war und zwischenzeitlich vollständig abgebaut ist. Mit dem Big Shot kann man sich am Turmmast 40 Meter hochkatapultieren lassen, anschließend kehrt man im freien Fall auf den Ausgangspunkt, hoch über den Dächern von Las Vegas zurück. Bei Big Shot wirken 4g auf den Fahrer, an der Spitze ist man für eine kurze Zeit schwerelos. Die dritte Attraktion am Dach des Turms (seit 2003) heißt X-Scream. Mit dem Fahrgeschäft Insanity – The Ride, eine Art Kettenkarussell, hat man einen freien Blick in die Tiefe.
Seit 19. April 2010 bietet der Stratosphere Tower den höchsten Sky Jump der Welt an. [aus Wikipedia]
DEATH VALLEY
mit Zabriskie-Point

Dieser „trockenste“ Nationalpark ist Teil der Mojave-Wüste. Auf dem Weg von Las Vegas zur Küste bei Frisco muss man einen Umweg fahren, um durch das „Tal des Todes“ zu kommen. Der tiefste Punkt der USA – 85,95 Meter unter NN – liegt hier. Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen. Wir sind schon in Kalifornien, nur ein kleiner Teil liegt noch in Nevada. Als in Deutschland 2018 der heiße Sommer herrschte, war Death Valley der heißeste Ort der Welt! 
Jetzt halten Sie sich fest! Es gibt in dieser Hölle mehr als 19 Sehenswürdigkeiten: z.B. Artist’s Palette, Badwater Basin – tiefster Punkt der USA, Barker Ranch, Charcoal Kilns, Dante’s View, Devil’s Golf Course, Hidden Valley, Lippencott Road, Mesquite Sand Dunes, Mesquite Springs, Mosaic Canyon, Racetrack Playa, Salt Creek, Shoreline Butte, Telescope Peak (höchster Punkt der Wüste), Titus Canyon, Ubehebe Crater, Ventifact Ridge und Zabriskie Point!
[siehe Wikipedia!]Zabriskie Point
Der Zabriskie Point ist ein Aussichtspunkt im Gebiet des Gebirgszugs der Amargosa Range im Death-Valley-Nationalpark, der für seine bizarren Erosionslandschaften um den ehemaligen Lake Manly bekannt ist. Er wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Christian Brevoort Zabriskie aus Wyoming benannt, dem Vizepräsidenten und Geschäftsführer der Pacific Coast Borax Company, die mit dem Boraxabbau in dem Gebiet beauftragt war.
Die Gesteinsformationen, auf die man von diesem Punkt sieht, sind die Sedimente des ehemaligen Furnace Creek Lake, der vor fünf Millionen Jahren ausgetrocknet ist.
Zabriskie Point ist auch ein Film des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni von 1970. Er ist nach dem gleichnamigen Aussichtspunkt im Death Valley benannt und gilt als Hommage an die Flower-Power- und Hippie-Bewegung der späten 1960er Jahre…
YOSEMITE NATIONALPARK
.jpg)
Nach der Ankunft kurz zum »Bass Lake«
Dieser See in der Sierra Nevada ist örtlich die größte Touristenattraktion, hauptsächlich als Erholungsgebiet für Familien. Angeln, Campen und Bootfahren sind beliebt. Früher soll das ein Treffpunkt der »Hell’s Angels« gewesen sein. Die Road 222 führt rund um den See Wir quartieren uns im »Confort Inn Yosemite Area« in Oakhurst ein. Die Hotelausstattung in den USA ist mit unserem europäischen Standard nicht zu vergleichen, weder beim Komfort noch beim Preis … Nachdem wir beim Frühstück genügend Plastikmüll produziert hatten, konnte es losgehen: Auf in den bekannten Nationalpark!
Wir mieten uns ein Bicycle und radelten durch das Kerngebiet des Parks. Für mehr hatten wir leider keine Zeit: Frisco wartete!Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien, etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco, erstreckt er sich über 3081 Quadratkilometer entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada. Jährlich zieht der Yosemite-Nationalpark vier Millionen Besucher an, von denen ein Großteil lediglich den zentralen Teil des Parks, das Yosemite Valley, besichtigt.
Das Gebiet des heutigen Parks war das erste, das von der Bundesregierung der Vereinigten Staaten offiziell als Park eingeplant war. Der Park wurde 1864 auf der Grundlage des kalifornischen Rechts geschaffen und 1890 von der Bundesregierung übernommen. Er ist der drittälteste Nationalpark der USA und weltweit. Im Jahr 1984 wurde er zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, da seine beeindruckenden Felsen aus Granit, seine Wasserfälle und klaren Bäche, die Haine von Riesenmammutbäumen und seine Artenvielfalt weltweit bekannt sind.
[aus Wikipedia]
SAN FRANCISCO
San Francisco und Los Angeles sind Gegensätze in Kalifornien (mir kommt Köln und Düsseldorf in den Sinn). LA ist die Hauptstadt der Unterhaltungsindustrie, Frisco hat dagegen kultivierte Viertel, ist Sammelpunkt der Beat-, Hippie- und Schwulenbewegungen, hier wurden die Vereinten Nationen gegründet, hier kommen die Bluejeans her. Die Lage am Pazifik, das milde, kühle Klima, die interessante Landschaft und herrliche Natur gibt Lebensfreude und den Bewohnern Selbstbewußtsein. Freilich hält die „Schöne an der Bucht“ auch ein Risiko bereit: Erdbebengebiet!
Wahrzeichen sind u.a. die Golden-Gate-Bridge, die Cable-Cars und vielleicht der plötzlich vom Meer aufziehende Nebel. In der Stadt kommt man auch gut ohne Auto zurecht.


Hotelzimmer und Parkplätze sind teuer in San Francisco. Wir haben unser Auto also in einer Garage »eingelagert« und ein preiswertes, zentrales Hotel gefunden. Nun geht es zu Fuß oder per Netzkarte für Bus und Bahn los!
Direkt vor unserem startet die berühmte Cable-Car und es gibt meist eine endlose Schlage von wartenden Touristen. Wir folgen dem Rat des Reiseführers, fahren ein paar Stationen mit der U-Bahn und finden dort eine fast leere Station dieser Attraktion vor. Fahren Sie doch einfach mal mit!Video: Cable Car
Nob Hill

Nach der schönen Fahrt bergauf klettern wir weiter zu einer Kirche hoch: Grace Cathedral ist eine bischöfliche Kathedrale auf Nob Hill. Es ist die Domkirche der bischöflichen Diözese Kalifornien, die seit 2006 von Bischof Marc Andrus geleitet wird. Nob Hill ist ein wohlhabender kleiner Stadtteil auf einem Hügel, seit Generationen Heimat vieler vermögender Familien, der manchmal sarkastisch als »Snob Hill« bezeichnet wird. Ein Reiseführer schreibt: »Roms sieben Hügel kennt man, die Namen aller 43 Hügel San Franziscos wissen nicht einmal die Einheimischen…
Der Eingang der Kathedrale hat ein großes Türenpaar, das oft als »Ghiberti-Türen« bezeichnet wird. Sie sind Reproduktionen der Türen des Florentiner Baptisteriums von Lorenzo Ghiberti, die auch als »Tore des Paradieses« bezeichnet werden.






Auf dem Boden der Grace Cathedral befindet sich ein Labyrinth, das auf dem berühmten mittelalterlichen Labyrinth der Cathédrale Notre-Dame de Chartres (Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von Chartres), Frankreich, basiert.
In der Kathedrale befinden sich 7.290 Quadratfuß (677 m²) Buntglasfenster von bekannten Künstlern, die über 1100 Figuren von Adam und Eva bis Albert Einstein darstellen. Zweiunddreißig Fenster oder Fenstergruppen aus den Jahren 1930 bis 1966 wurden von dem Amerikaner Charles Connick und seinem Bostoner Studio entworfen. Dazu gehören die Fensterreihe Chapel of Grace und Baptistry, die über 32.000 Glasstücke enthält und fast 77,4 m² bedeckt . (Wikipedia)
Mich hat die »Himmelsleiter« fasziniert, die aus lauer Neonröhren fast vom Boden bis ins Gewölbe ragte. Der Anblick löste Assoziation aus.
Die Kirche hat eine lange Geschichte; die Stammgemeinde der Kathedrale wurde 1849 während des kalifornischen Goldrausches gegründet.
Im Jahr 1865 veröffentlichte Mark Twain (in der kalifornischen Zeitung) angeblich eine private Korrespondenz zwischen ihm und potenziellen Kurzzeitrektoren, und verspottete die etwas erfolglosen Bemühungen der Kirche, in den 1860er und 1870er Jahren einen Kurzzeitrektor zu finden. … Zu den Kurzzeitrektoren gehörte der Rollfilm-Erfinder Hannibal Goodwin und James Smith Bush, der Urgroßvater des ehemaligen US-Präsidenten George HW Bush und Ur-urgroßvater des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush.
Am 28. März 1965 hielt Martin Luther King Jr. eine Predigt in der Grace Cathedral im Rahmen des Festes zur Feier ihrer Fertigstellung und Einweihung. Ungefähr 5.000 Menschen waren anwesend, um Kings Predigt zu hören.






Hafenviertel

Nach dem langen Weg hinunter – durch Chinatown und an der Transamerica Pyramide vorbei – ist Mittagszeit und wir haben uns eine Pause verdient! Hier unten sind wir im Hafenviertel und es gibt eine Menge Restaurants, Cafés und Snackbars … es soll über 1.000 Restaurants hier geben. Nationale Küche oder japanisch, chinesisch, mexikanisch, französisch, italienisch, vietnamesisch, indisch … 




Das Ferry Building ist ein Terminal für Fähren im Hafen San Francisco und ein Einkaufszentrum, das sich an der Straße The Embarcadero befindet. Im Turm des Gebäudes befindet sich eine große Uhr, die von der Market Street, einer der größten Durchgangsstraßen der Stadt, zu sehen ist. Tagsüber spielt die Turmuhr zu jeder vollen und halben Stunde einen Teil des Westminsterschlags. Architektonisch ist der Turm der Giralda der Kathedrale von Sevilla in Spanien aus dem 12. Jahrhundert nachempfunden. 
Seite ist derzeit noch in Bearbeitung! -
Galicien Spanien
[AVILA] [Salamanca] [Zamora] [Santiago] [A Coruña] [Pilgern] [Google-Karte]
[O Cebreiro] [Astorga] [Léon] [Video Segovia] [Madrid]Von Madrid bis Santiago de Compostela

Spanien hat in Südeuropa, neben Italien, mit die schönsten Landschaftsbilder zu bieten. Wir starteten in der Hauptstadt Madrid und fuhren durch Galicien in den Norden. Die Hauptstadt Madrid, vor allem aber das Grab des Jüngers Jakobus, sind sehr touristisch frequentierte Ziele. Eine Stunde auf dem »Camino« mit Ziel Santiago de Compostela wandern (sprich: zum »Sternenfeld des heiligen Jakob!«, mit Blick auf die Kathedrale), ist schon ein Erlebnis. Nicht jeder kann den Jakobsweg komplett laufen.
Doch auch die anderen Städte Avila mit Mauer und Teresa, die Universitätsstadt Salamanca, La Coruna (wie in der Bretagne oder Irland: mit Dudelsackmusik und dauerhaftem Regen!), Leon, Segovia und wieder zurück nach Madrid, waren sehr sehenswert.
Wie jede Hauptstadt in Europa hebt sich auch Madrid vom umgebenden Land besonders ab. Hierunter sehen wir den Königspalast, die umgebaute Markthalle und ein Standbild, das offensichtlich auch Glück bringt, wenn man es berührt…
Wir kommen am Ende der Reise noch mal ausführlicher in die Hauptstadt.


Avila

Zuerst aber fahren wir nach Avila! Die Stadt hatte kein Geld, ihre mittelalterliche Stadtmauer zu schleifen. Was für ein Glück! Heute besitzt sie die am besten erhaltene mittelalterliche Stadtmauer Europas! Über 2 km lang, mit 88 Türmen! Außerdem ist Avila die höchstgelegene Provinzstadt in Spanien: 1.131 Meter über NN! 

















Wir betreten die Stadt durch ein imposantes Tor, die »Puerta de San Vicente«. Hier ist auch die Apsis der Kathedrale in die Mauer integriert. Adolfo Suárez, der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident Spaniens nach dem Tod des Diktators Francisco Franco, kommt aus dieser Gegend und steht hier in Avila an exponierter Stelle. Ebenfalls auf diesem Platz steht eine uralte Skulptur eines Veton Wildschweins. 









Ein Name wird ihnen im Zusammenhang mit Avila vielleicht schon eingefallen sein: Die heilige Teresa von Avila!
Teresa de Cepeda y Ahumada (1515-1582) ist eine Ordenserneuerinnen der katholischen Kirche. Mit 7 Jahren lief sie von zu Hause weg, um den Märtyrertod zu suchen. Ihr Onkel griff sie kurz hinter der Stadt auf. Es soll dort gewesen sein, wo man die beste Aussicht auf die Stadt mit ihren Mauern hat: »Los Cuatro Postes« an der Straße nach Salamanca (s. unten!). Sie wurde Nonne, lehnte sich gegen ihren Orden auf und gründete ein eigenes Kloster. Danach bereiste sie ganz Spanien und gründete viele weitere Klöster der »Unbeschuhten Karmeliten«.
Ist das nicht eine wunderbare Sicht auf die alte Stadt und die komplett erhaltenen Mauern?


Salamanca




Schon von weitem sehen wir die beiden aneinander gebauten Kathedralen und fahren an der »Puente Romano«, der alten Brücke der Römer aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. vorbei. Später, wenn wir über den Rio Tormes gefahren sind, treffen wir sie auf der anderen Seite wieder. Sie besitzt noch 15 der ursprünglich Bogen.
Übrigens: Nicht weit weg in Valladolid ist der Comandante Cristóbal Colón verbittert und in Armut gestorben! Christoph Kolumbus, der Entdecker Amerikas im Auftrag der Spanischen Könige, der eigentlich Indien gesucht hatte. Sein Leichnam ruht allerdings in Teilen über die ganze Welt verstreut.





Die alte Kathedrale von Salamanca (Catedral Vieja de Santa María del Asedio) ist zusammen mit der angrenzenden größeren neuen Kathedrale die Bischofskirche des römisch-kat8olischen Bistums Salamanca. Die romanisch-frühgotische Basilika erhielt 1854 den Rang einer Basilica minor. Seit 1988 ist sie Teil der UNESCO-Welterbestätte Altstadt von Salamanca. –>Wikipedia
Uns wurde erzählt, dass der alte Turm bei dem großen Erdbeben von Lissabon 1755 (das Epizentrum lag tatsächlich noch weiter im Atlantik) beschädigt wurde, und man kann auch sehen, dass er nicht mehr ganz gerade aufragt.Die beiden Kathedralen von innen
























…




Eine der beiden „wichtigen Attraktionen für Touristen“ befindet sich um die Ecke an einem Portal. Als es restauriert wurde, all die Verzierungen und Figuren gereinigt und zum Teil erneuert waren, fand sich ein Stückchen Steinmetzarbeit als Reminiszens an unsere technischen Errungenschaften: der russische Raumfahrer Gagarin! Ihn zu finden, scheint ein wesentliches Ziel der Besucher zu sein! 



Die Universität wurde 1218 von Alfonso IX gegründet. Die Fassade aus dem 16. Jh. gilt als Musterbeispiel für den plateresken Stil. Hier wartet die zweite Aufgabe für die Touristen: Finden sie den Frosch! Es heißt, dass jeder Student, der den Frosch findet, gute Arbeiten schreibt …(Er sitzt auf dem linken Totenkopf). Eigentlich ist es eine Kröte. Sie symbolisiert die Ausschweifungen im Leben, die nach dem Tod gesühnt werden – eine Mahnung an die lebenslustigen Studenten.
Gegenüber dem Portal steht das Standbild von Luis de León, der hier Theologie unterrichtete. Er wurde 5 Jahre von der Inquisition gefangen gehalten und „befragt“. Als er den Unterricht wieder aufnahm, soll er seine Studenten mit „Wo waren wir stehen geblieben …“ begrüßt haben!






Ein Tierkreisfresko an der Decke finden wir nebenan im Escuelas-Menores-Gebäude (der Himmel von Salamanca).
Víctor oder Vítor stammt vom lateinischen Wort victor, „Sieger“. Das Wort wird zudem als Interjektion einer Beifallsbekundung verwendet, insbesondere im Rahmen der Feierlichkeiten bei der Verleihung eines Doktortitels. Es hieß, bei der künstlerischen Gestaltung des Symbols gebe es regelrechte Wettbewerbe(V-Í-T-O-R bzw. V-Í-C-T-O-R).





Oben links sehen wir das »Haus der Muscheln« (Casa de las Conchas), das heute eine Bibliothek beherbergt. Die Muscheln sind ein Symbol des Ordens von Santiago und des Jakobweges. Unten sehen wir den großen »Plaza Mayor«. 





Zamora







In Zamora sind einige romanische Kirchen zu sehen. Die Stadt war während der Rückeroberung durch die Christen Schauplatz heftiger Kämpfe. Zunächst aber beindruckt auch hier die uralte Stadtmauer. Aber auch die erhaltenen Paläste »Palacio de los Momos« und der »Palacio de Cordón« sind sehenswert. Prunkstück aber ist die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert mit der imposanten Kuppel. 








Die Kathedrale entstand zwischen 1151 und 1174 im romanischen Stil, für den sie eines der besten Beispiele in Spanien ist. Mehrere spätere Maßnahmen fügten gotische (Apsiden und Chorraum) Elemente und solche im Herrerastil (Kreuzgang) hinzu. Die dreischiffige Kirche besitzt ein Querhaus und drei halbrunde Apsiden. Die einzigartige Vierungskuppel im byzantinischen Stil, das Wahrzeichen der Stadt Zamora, wird von 16 Doppelsäulen getragen. Der Glockenturm besitzt einen quadratischen Grundriss. Im Innern sind zahlreiche Kunstschätze wie das Chorgestühl, die Christusfigur Cristo de las Injurias und eine heilige Jungfrau Nuestra Señora de la Majestad zu sehen. Am Portal Puerta del Obispo weisen beide Bogenfelder Reliefs auf. Eins zeigt die Jungfrau Maria mit dem Kind, das andere die Apostel Johannes und Paulus.(aus spain.info)
Das Museum neben dem Kreuzgang besitzt eine Sammlung flämischer Gobelins aus dem 15./16. Jahrhundert.





Nach der Kathedrale war diese Kirche das schönste und größte Gotteshaus der Stadt. Sie wurde im 11. Jahrhundert auf den Resten der ehemaligen Kirche Santa Leocadia errichtet und vereint aufgrund der zahlreichen Umbauarbeiten verschiedene architektonische Stile. 
Von Zamora hat man auch einen wunderschönen Blick über die Landschaft und den Douro, der in westliche Richtung nach Porto in den Atlantik fließt. Ihn quert eine Brücke aus dem Mittelalter. Iglesia de San Pedro y San Ildefonso












Santa Maria Magdalena






Die römisch-katholische Kirche Santa María Magdalena in der Rúa de los Francos wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begonnen. Die Bauarbeiten zogen sich bis ins frühe 13. Jahrhundert hin. Die Maria Magdalena geweihte Kirche war ursprünglich im Besitz des Johanniterordens. 1910 wurde die romanische Kirche zum Baudenkmal (Bien de Interés Cultural) erklärt.
(aus Wikipedia)


Santiago de Compostela
Von Constantin Uhde – Constantin Uhde, Baudenkmäler in Spanien und Portugal. Aufnahmen einer Reise 1988-1989, Gemeinfrei
Der Name
Der Name setzt sich zusammen aus Santiago, was über die Zwischenform Sant Jago eine abgeschliffene Form von lateinisch Sanctus Iacobus (deutsch heiliger Jakob) darstellt, und Compostela. Der zweite Namensteil wird verschieden gedeutet. Volksetymologisch und wegen der Erwähnung einer Lichterscheinung in Zusammenhang mit dem Jakobsgrab wird gern das lateinische campus stellae („Sternenfeld“) angenommen (siehe Stadtwappen: Stern und Reliquienschrein). Allgemein geht man heute von einem Friedhof – die Römer begruben ihre Toten an Wegen und Kreuzungen – an einer Straße als Namensgeber aus und erklärt etwa mit lateinisch compostum („Friedhof“). Im Museum der Kathedrale kann der alte Weg unterhalb der Kathedrale besichtigt werden.
Weil aber auch diese Erklärung letztlich nicht beweisbar ist, finden sich in der Fachliteratur (unter anderem bei Legler) weitere Deutungsversuche, die das in der Translatio erwähnte vorchristliche Heiligtum einbeziehen.
Wikipedia



Es weiß also niemand so genau ob es stimmt, und die meisten Menschen interessiert es auch nur am Rande. Wurde der Apostel Jakob der Ältere (lt. Wikipedia: lateinisch Jacobus Maior „Jakobus der Ältere“, … , lat. Iacobus Zebedaei „Jakobus (Sohn des) Zebedäus“, oder spanisch Santiago, † ca. 44 n. Chr.), wirklich in Galicien begraben? Fest steht dagegen: Vor über 1000 Jahren gelang einer Region im Norden Spaniens eine Meldung in „die Medien“ abzusetzen, die sich sehen lassen konnte! Ein unbekannter Bauer erkannte 813 in den Sternen über ihm einen Hinweis auf ein Feld bei Iria Flavia. Dort fand er das Grab des Apostels Jakobus! Santiago … de Compostela! Oder: „Jabob auf dem Sternenfeld“.
Der Apostel soll nach dem Tode Jesus in Spanien gepredigt haben. Dann wurde er von den Römern in Jerusalem enthauptet. Der Legende nach ist er in ein führerloses Boot gelegt worden und in Galicien angetrieben, auf dem Feld begraben und vergessen worden. Bis der Bauer ihn schließlich fand.
Nun war Santiago auf Augenhöhe mit Rom und Jerusalem! Oder mussten die Spanier dringend etwas unternehmen, weil die Mauren im eroberten Süden sehr erfolgreich agierten? Dem Pilger auf den Jakobswegen wird das egal sein, für ihn ist der Weg das Ziel!






Da hinten, da ist unser Ziel! Nach Tausenden von Kilometern Fußweg! Aber weit gefehlt. Was man von der Bushaltestelle sieht, ist ein Kloster der Franziskaner vor der Stadtmauer. Sie kümmerten sich um die herbeiströmenden Pilgerscharen, z. B. wenn die Stadt abends schon geschlossen war. Man fiel im Mittelater – auch an heiliger Stelle – sehr schnell unter die Räuber! 



Vorbei an einem Hospital ziehen wir zum „Sternenplatz“ und zur Kathedrale, dem Ziel unzähliger Pilger!
Doch auch hier ist zu ergänzen: Santiago de Compostela war im Mittelalter nicht die letzte Station auf der Pilgerreise! Man lief noch ein Stück weiter bis „Finisterre“, dem Ende (fines) der Erde (terrae)! Hier am Atlantik hörte damals die Welt auf! Die Welt war eine Scheibe, um die sich die Sonne drehte. Streng überwacht von der Inquisition.



















A Coruña
Wenn man nach A Coruña fährt, sollte man unbedingt einen Regenschirm mitnehmen! So wie in Bergen in Norwegen oder irgendwo an der Atlatikküste. Auch bei unserem Besuch goss es in Strömen! 
Unter dem spanischen Namen La Coruña findet die Stadt erstmals im 13. Jahrhundert urkundliche Erwähnung. Die Blütezeit der Stadt lag im 14. und 15. Jahrhundert, als sie sich zum Zielhafen englischer Jakobspilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela entwickelte. Heute ist die Route des Camino Inglés wieder mit der Jakobsmuschel gekennzeichnet. Im Jahr 1588 war die Stadt Ferrol (Provinz A Coruña) Station der spanischen Armada auf ihrem Weg nach England. In der Folge wurde A Coruña im Jahr 1589 von einem englischen Flottenverband unter der Führung von Sir Francis Drake angegriffen, dabei jedoch nicht eingenommen.[Wikipedia] 






Am nordwestlichen Rand der Altstadt liegt die kleine Praza de Santa Barbara umgeben von gotischen Kirchen und Klöstern. Das Kloster Santa Barbara wurde gegründet in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und birgt eine alte Kapelle zu Ehren der hl. Barbara. Der abgeschiedener Plaza ist ein Muss für Kulturinteressierte. .jpg)






Santa María del Campo
Der Tempel ist spätromanisch, eine Basilika mit drei Schiffen und einer Apsis. Es beherbergt ein Bildnis des Heiligen, deren Tympanon die Heiligen Drei Könige zeigt.
Auf dem großen Hauptplatz »Plaza Maria Pita« befindet sich – von Arkaden umgeben – das neoklssizistische Rathaus. 


Die erfolgreiche Verteidigung der Stadt wird, gemäß der Überlieferung, mit der Bürgerin María Pita in Zusammenhang gebracht, nach der auch heute noch der Hauptplatz der Stadt benannt ist. María Pita, eine Metzgersfrau, hob sich bei der Bekämpfung der englischen Freibeuter um den Piraten Sir Francis Drake 1589 durch ihre Hartnäckigkeit hervor. Sie wird heute noch als Heldin und als Symbol für Freiheit gesehen.[Wikipedia] 
.jpg)


Die Torre de Hércules ist Europas ältester funktionierender Leuchtturm! Ihn haben noch die Römer erbaut. Über 242 Stufen kann man nach oben gehen und die Aussicht genießen (wenn es nicht gerade regnet …). .jpg)
Pilgern am »Camino« nach Santiago
Wie schon oben erwähnt, pilgerten die Menschen im Mittelalter bis nach Finesterre zum »Ende der Welt«. Auch wir sind ein Stück des »Camino« zurück nach Santiago de Compostela gegangen und haben ein wenig nachempfinden können, wie es ist, die Kathedrale am Horizont auftauchen zu sehen … 

.jpg)




.jpg)



Von Santiago de Compostela geht es nun wieder in südliche Richtung zurück nach Madrid. Nächstes Etappenziel wird aber erst mal Léon sein. Auf der Fahrt dorthin besuchen wir in 1.300 m Höhe ein kleines Pilgerdorf.
O Cebreiro

O Cebreiro besteht als Pilgerstation, seit Alfons II der Keusche 836 hier ein Pilgerhospital und ein Kloster zu dessen Betreuung stiftete. Es ist gleichzeitig wichtig für das aktuelle Pilgerwesen: Von hier – der Wirkungsstätte des Pfarrers Don Elías Valiña Sampedro – gingen wichtige Impulse für die Neubelebung des Jakobswegs aus.
Als wir den Ort in der Höhe erreichen, hat ihn liebevoll eine Wolke umschlungen und wir haben dichten Nebel! Natürlich ist es auf 1.000 m auch ein wenig frischer!





Berühmt ist Cebreiro durch ein Hostienwunder, das sich im Jahr 1300 hier zugetragen haben soll: Ein frommer Bauer kommt trotz Sturm den Berg hinauf zur heiligen Messe, die ein an Gott zweifelnder Mönch zelebriert. Er macht sich insgeheim lustig über den Bauern. Während der Eucharistie wandelt sich jedoch tatsächlich Brot und Wein in Fleisch und Blut Christi, worauf der Mönch geheilt ist. 




Die Pilgerkirche in O CebreiroDie Iglesia Santa Maria ist die älteste Pilgerkirche am Jakobsweg und wurde zusammen mit dem oben erwähnten Kloster gebaut.
Ihr Glockenturm stellt insofern eine Besonderheit dar, als die Glocken nicht im Innern aufgehängt sind, sondern – wie in einem Glockengiebel – in den Bogenöffnungen. In der linken Apsis befindet sich eine Figur des Heiligen Benedikt; die Mittelapsis birgt eine romanische Marienfigur Santa Maria la Real aus dem 12. Jahrhundert, davor ist das Grab des zweifelnden Mönches zu sehen; die rechte Apsis beinhaltet die Gerätschaften des Wunders.
Das Taufbecken aus dem 9. Jahrhundert ist ein Untertauchbecken, wie es bis ins 13. Jahrhundert üblich war. aus Wikipedia


Der Nebel hat sich verzogen, die spanische Sonne scheint und wir machen uns wieder auf Richtung Léon! 





Astorga
Wir machen Mittagspause in Astorga, einer Stadt in der Provinz León, die auf dem Weg liegt. Es ist ein Bischofssitz, wie man gleich sehen wird, sogar eine der größten Diözesen Spaniens.
Historisch gesehen entwickelte sich Astorga am Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege, deren wichtigste als Camino Francés (Ost-West) und Vía de la Plata (Nord-Süd) bekannt sind. Heute liegt Astorga etwa 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt León in einer Höhe von ca. 870 Metern ü. d. M. am Fuß der Montes de León, die im Peña de Teleno, ca. 20 km westlich der Stadt, 2188 m Höhe erreichen. Astorga ist Hauptort der Comarca Maragatería. Etwa anderthalb Kilometer östlich der Stadt fließt der Río Tuerto. aus Wikipedia 


Sehenswürdigkeiten sind:
die Kathedrale Santa Maria, der Bischofspalast von Antonio Gaudi und Reste der Stadtmauer.





Léon
León wurde 68 n. Chr. vom römischen Kaiser Galba gegründet, der hier die Legio VII Gemina – „siebte römische Doppellegion“ – zur Befriedung der aufständischen Bergbewohner Asturiens und Kantabriens stationierte. Der Name ist auf eine Form von lateinisch »legio – Legion« zurückzuführen und nicht, wie im Wappen und an allen Ecken der Stadt zu sehen, auf den Löwen! 



Unser Hotel »Alfonso V.« am Plaza Santo Domingo kann ein imposantes Treppenhaus vorweisen!
Die Real Basilica De San Isidoro wurde vom 10. bis zum 12. Jahrhundert erbaut und gilt als ein Meisterwerk romanischer Baukunst.
Das Nationalheiligtum ist seit 1063 Grabstätte des Heiligen Isidor von Sevilla, im 7. Jahrhundert Erzbischof von Sevilla und wichtigster westgotischer Kirchenlehrer. Wegen der einmaligen Deckenmalereien wird der Panteón real, die königliche Grabkammer, auch „sixtinische Kapelle der Romanik“ genannt. Die in Ausführung und Zustand beispiellosen Malereien geben einen plastischen Einblick in die Bilder- und Alltagswelt des 12. Jahrhunderts. In großer Farbenpracht zeigen sich biblische und alltägliche Szenen, wie etwa eine Serie von Monatsbildern. Im Kirchenmuseum sind kostbare Stücke der Schatzkammer ausgestellt, etwa der Reliquienschrein des Heiligen Isidor aus dem 11. Jahrhundert. [aus Wikipedia]




Seit 1980 ist León das Zentrum einer leónesischen Autonomiebewegung, die eine Trennung von Kastilien fordert, aber bisher keine entscheidenden politischen Mehrheiten erringen konnte. León war eine wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. In den Vororten ließen sich Händler und Kunsthandwerker nieder, die ab dem 13. Jahrhundert die Entwicklung der Stadt stark beeinflussten. 


Zentraler Platz ist die Plaza de San Marcelo mit der Märtyrerkirche (13.-16.Jh.) und dem Renaissance-Rathhaus von 1585. 


Kathedrale Santa Maria de Regla









Die Hauptbauzeit liegt zwischen 1255 (oder kurz vor 1255) und 1302 (oder 1303; fast vollendet, aber ohne Türme). Seitdem 1254 Martín Fernandez zum Bischof ernannt wurde, ist in den schriftlichen Quellen häufiger von einer neuen Kirche die Rede. Die Bauarbeiten begannen 1255.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts stand das Bauwerk kurz vor dem Einsturz und musste vollständig restauriert werden. Der Neubau zog sich hin von 1859 bis 1901.
Die Kathedrale von León ist ca. 90 m lang und 30 m breit.
Berühmt sind die Glasfenster der Kirche, die vom 16. bis zum 20. Jahrhundert von unbekannten Meistern geschaffen wurden (nach anderen Angaben bereits ab 1263). Die 125 Fenster sind teils 12 Meter hoch und bedecken eine Fläche von 1800 m². Daneben gibt es 57 Öffnungen und Rosen und drei große Rosettenfenster.
Es dauert ca. 25 Jahre, bis alle Fenster einmal gesäubert bzw. restauriert wurden!



















Segovia-Video
Auf dem Rückweg in die Hauptstadt Madrid besuchen wir eine Stadt mit Sehenswürdigkeiten! Segovia! Anstelle der Bilder sehen Sie einen kleinen Film vom Aquädukt am Anfang und dem Alcazar am Ende, sowie der Kathedrale in der Mitte! {source}
<?php
// You can place PHP like this
echo „<iframe width=’800′ height=’450′ src=’https://www.youtube.com/embed/5-CjZw8IUVk‘ frameborder=’0′ allow=’accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture‘ allowfullscreen></iframe>“;
?>
{/source}
Hauptstadt Madrid
Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas. Madrid ist (ohne Vororte) mit rund 3,2 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der Europäischen Union und die größte Stadt Südeuropas. Madrid ist seit Jahrhunderten der geographische, politische und kulturelle Mittelpunkt Spaniens (siehe Kastilien) und der Sitz der spanischen Regierung. Hier residieren auch der König, ein katholischer Erzbischof sowie wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und internationale Bedeutung. In Madrid befinden sich sechs öffentliche Universitäten sowie verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen.
Die Einwohner Madrids nennt man »Madrilenen« (span. madrileños) oder „Madrider“.
(aus Wikipedia)
Stadtrundfahrt mit dem Bus



.jpg)
Der Ritter von der traurigen Gestalt reitet gegen Windmühlenflügel: Madrid hat ihrem Schriftsteller Miguel de Cervantes hier in der Hauptstadt ein Denkmal gesetzt.
Alonso Quijano, ein kleiner Landadeliger, lebt „irgendwo“ in der Mancha in Spanien. Er hat schon nahezu alle Ritterromane gelesen, deren Begebenheiten er ab einem bestimmten Moment für absolut wahr hält. Diese Lektüre hat ihn so weit der Realität entrückt, dass er eines Tages selbst ein „fahrender Ritter“ werden will, um sich todesmutig mit seinem dürren Gaul Rosinante und seinem trotteliger Begleiter Sancho Pansa in Abenteuer und Gefahren zu stürzen, das Unrecht zu bekämpfen … die Erzählung nimmt ihre Spannung auf..jpg)





.jpg)


.jpg)




.jpg)
Der Bahnhof Madrid »Puerta de Atocha« ist der größte Bahnhof in der Hauptstadt, er verbindet alle Vororte von Madrid mit den Cercanías Linien. Der heutige Bahnhof besteht aus zwei Teilen. Die Fernzüge, darunter der Hochgeschwindigkeitszug AVE nach Sevilla, enden im wiederum als Kopfbahnhof gebauten oberirdischen Bahnhofsteil. Regionalzüge und S-Bahnen nutzen einen unterirdischen Durchgangsbahnhof, an den sich zwei zweigleisige Tunnels anschließen. (Bilder oben und links) Der Bahnhof war auch Schauplatz der Zuganschläge vom 11. März 2004, drei Tage vor den spanischen Parlamentswahlen, die mit einer Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen 191 Menschen das Leben kosteten. 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer. (Denkmal rechts) 
.jpg)



Parque del Retiro – Madrids Stadtgarten
Die Anlage war für das Königshaus vorbehalten, wurde 1873 dem Volk übergeben, das es nutzt und genießt! Leider sind wir nur daran vorbeigefahren: keine Zeit! 



Die Stierkampfarena
»Der neuen Bürgermeisterin kullerten die Augen aus dem Gesicht, als sie erfuhr, dass der Stierkampf hoch aus dem Stadtsäckel subventioniert wird!“, erzählte uns die Reiseführerin. Imposant ist der Bau aber schon und läd viele Leute zu einem Selfie ein! 




.jpg)



.jpg)
.jpg)

.jpg)





.jpg)
Puerta de Europa
Das Markenzeichen der Plaza de Castilla ist das »Tor zu Europa«! Die 250m hohen Glastürme neigen sich gegen die Statik über die Straße (Sir Norman Forster). Der Obelisk von 92m wurde von dem Architekten Santiago Calatrava entworfen. .jpg)









Eine lohnenswerte Reise! -
Bremen
Alle Rechte ©gerd-buckan.de Köln 2012 – Verwendung der Bilder nur mit Genehmigung! Bilder einer Hansestadt

In Bremen war ich schon häufig beruflich gewesen, doch dabei sieht man nur wenig und lernt die Stadt nicht wirklich kennen. Ein privater Besuch musste deshalb sein: Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Stadt ist eigentlich ein »Bundesland«, zusammen mit dem 60 km weiter an der Nordsee gelegenen Bremerhaven und die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik. Sie ist sozusagen auch »Landeshauptstadt«. Bremen rivalisiert mit der benachbarten Hansestadt Hamburg! Zum Schlüssel des Petrus im Wappen sagen sie: „Hamburg ist das Tor zur Welt, aber Bremen hat den Schlüssel dazu.“ . Die Einwohnerzahlen gehen kontinuierlich zurück, liegen heute bei rund 550.000 Menschen.

Rund um den Marktplatz

Der Roland ist Mittelpunkt und ein Wahrzeichen der Stadt. Der originale Kopf des Roland ist im Focke-Museum ausgestellt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er aus Furcht vor Zerstörung durch Bombenangriffe durch eine Kopie ersetzt. Sein Blick ist auf den Dom St. Petri gerichtet, der für Besucher das Dom-Museum und den Bleikeller bereithält. Neben dem Roland steht das Rathaus, in dessen Ratskeller Wein serviert und verkauft wird. Roland und Rathaus gehören zum UNESCO-Welterbe. An der Westmauer des Rathauses sind die Bremer Stadtmusikanten, ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt, zu finden. Hier endet die Deutsche Märchenstraße. Es schließt sich die ehemalige Ratskirche Unser Lieben Frauen an.
In Verbindung mit dem alten Rathaus steht das Neues Rathaus, dass nach Plänen von Gabriel von Seidl im Stil der Neorenaissance gebaut und 1913 eingeweiht wurde. Hier befindet sich die Senatskanzlei, also die Regierungszentrale von Bremen. (Wikipedia)












.jpg)

.jpg)
.jpg)



.jpg)

.jpg)






.jpg)

.jpg)
.jpg)

.jpg)
.jpg)

.jpg)
.jpg)
.jpg)


.jpg)
.jpg)
.jpg)



.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)

.jpg)



.jpg)
.jpg)
Auf der gegenüberliegenden Seite des Marktplatzes befindet sich der Schütting , das Haus der Kaufleute. Die Ostseite des Platzes nimmt das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft ein, an der Westseite steht eine Reihe von vier Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zwischen dem Schütting und der Bremer Baumwollbörse öffnet sich die Böttcherstraße, ein zwischen 1922 und 1931 entstandenes Gesamtkunstwerk. Sie führt zur Martinikirche an der Weser. .jpg)
In Würdigung des Bauensembles, das von den Bremern gern als gute Stube bezeichnet wird, gab die Deutsche Post AG in der Serie Deutschlands schönste Panoramen einen Briefmarkenzusammendruck im Wert von zweimal 60 Eurocent heraus. Der Zusammendruck aus dem Designbüro Klein und Neumann KommunikationsDesign erschien am 6. Juni 2014.
(hierunter das Postamt).jpg)
.jpg)
.jpg)




Das Schnoorviertel

Der Schnoor ist ein mittelalterliches Gängeviertel in der Altstadt Bremens und wahrscheinlich der älteste Siedlungskern. Das Quartier verdankt seine Bezeichnung dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen oder Gegenständen: So gab es einen Bereich, in welchem Seile und Taue hergestellt wurden (Schnoor = Schnur), und einen benachbarten Bereich, in dem Draht und Ankerketten gefertigt wurden (Wieren = Draht). Zahlreiche Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind noch erhalten und vermitteln einen romantischen Eindruck vom Leben in früheren Zeiten. In den Jahren 1856/57 wurde hier das Dienstgebäude der Landherren errichtet, und erst am 19. September 1945 wurde die Stellung des Landherren aufgehoben.
.jpg)

.jpg)





Das Übersee-Museum

Ferne Kontinente faszinieren seit jeher die Reisenden und Daheimgebliebenen. Bereits vor 100 Jahren präsentierte das Übersee-Museum Bremen „Die Welt unter einem Dach“ und setzt bis heute mit seinen modernen Präsentationsformen Maßstäbe.




.jpg)












.jpg)
-001.jpg)



.jpg)



.jpg)






.jpg)

Weint die ägyptische Schönheit vor dem Übersee-Museum etwa bei unserem Abschied? 
Jetzt zur »Schlachte« an die Weser!

.jpg)
.jpg)

Als Schlachte wird in der Bremer Altstadt die historische Uferpromenade an der Weser bezeichnet. Im amtlichen Sinne ist die Schlachte ein parallel zum Ufer verlaufender Straßenzug … von etwa 660 Meter Länge … Die Schlachte, ursprünglich der Hafenplatz Bremens, hat sich heute zur Gastronomie- und Biergartenmeile gewandelt. .jpg)

.jpg)

.jpg)





Was gab es sonst noch?



Am Hotel Restaurant in der Windmühle Einkaufstraße .jpg)

.jpg)
Hauptbahnhof 


Mühle bei Nacht! Botschaft Rheinland Nachtwächter … und der darf auch nicht fehlen! 